Ausbildungsbereiche





Die Angebote des SV, sowie des DVG, an gemeinsamen Aktivitäten für Hund und Halter ist äußerst reichhaltig.
Hier ist für alle Interessenten das passende Konzept dabei. Für welche Art von Hundesport man sich entscheidet, hängt in erster Linie von den Interessen und Ambitionen des Hundehalters ab, sowie den potentiellen Fähigkeiten des Vierbeiners.
Unser Verein bietet für jeden Hundehalter und seinen Vierbeiner das entsprechende verschiedene Möglichkeiten an!

Welpenstunde

Andere Hunde von klein auf zu kennen, ist wichtig für das Rudeltier Hund. Ausschließlicher Kontakt zu Menschen kann zu Aggressionsverhalten gegen Artgenossen führen. Deshalb bietet der SV Welpenspielstunden in der Sozialisierungsphase der Tiere an. Ein Kurs dauert bis ca. zur 20. Lebenswoche. Dann tritt der Welpe in das Junghundalter über.
Welpenspielstunden sind keine Erziehungskurse. Sie sind jedoch die Optimale Vorbereitung für einen Junghundeerziehungskurs.

Augsburger Modell

Einen interessanten Einstieg in Erziehung und Ausbildung des Hundes bieten wir in unserer Ortsgruppe mit dem "Augsburger Modell" an. Dieses SV-Konzept für Erziehungskurse wendet sich ausdrücklich auch an Nichtmitglieder oder Besitzer andersrassiger Hunde! Orientiert ist der Kurs an den Richtlinien der Begleithunde-Prüfung nach der VDH-Prüfungsordnung.
Das "Augsburger Modell" bietet eine praxisorientierte Hundeerziehung nach modernen Ausbildungsmethoden. Neben praktischen Übungen in Alltagssituationen wird den Teilnehmern im Verlauf des Kurses auch ein Basis-Sachkundewissen über das Verhalten des Hundes vermittelt. Unter Anleitung erfahrener Ausbilder bringen Frauchen oder Herrchen so ihren Vierbeinern das Hunde-ABC bei. Abschlussziel ist der alltagssichere Familienhund.
Teilnehmen kann jeder Hund, gleich welcher Rasse, mit seinem Hundeführer! Wenigstens 12 Monate alt sollte der Hund zu Beginn des Kurses sein.
Wichtig: eine gültige Hundehalter-Haftpflichtversicherung und ein gültiges Impfbuch sind vorzulegen!
Eine Mitgliedschaft des Eigentümers und/oder des Hundeführers sind nicht erforderlich.

Begleithundeprüfung

Diese Ausbildung stellt den Einstieg in den Hundesport dar. Ihr Erfolgreiches Bestehen ist sowohl den für Schutzhunde-Sport als auch Agility oder Obedience eine grundlegende Voraussetzung. Wer erfolgreich am "Augsburger-Modell" teilgenommen hat, tut zu Bestehen der BH-Prüfung meist nur noch einen kleinen Schritt. Für die Anerkennung der Prüfung ist nun die Mitgliedschaft im SV oder einem VDH-anerkannten Verein notwendig.
Die Begleithundeprüfung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden auf dem Übungsplatz Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitz aus der Bewegung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen geprüft. Im zweiten Teil wird die Verkehrssicherheit geprüft. Hierbei sollte sich der angeleinte Hund gleichgültig gegenüber Passanten und dichtem Verkehr verhalten.
Zur Prüfung wird der Hund frühstens im Alter von 15 Monaten zugelassen.

Schutzhundesport

Schutzdienst, die Königsdiziplin der Hundearbeit, ist kein Selbstzweck und soll auch nicht nur dazu dienen, bestimmte Aufgaben mit Hilfe eines Tieres zu erledigen. Schutzdienst ist auch auch eine der Grundvoraussetzungen für die Erhaltung der Rasse in ihrer bisherigen Qualität. Dabei stellen weder die Ausbildung noch der Sport selbst eine Gefahr für andere dar! Eher ist das Gegenteil richtig: Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als gutartig und friedlich. Er kann sich im Schutzhunde-Sport austoben-
Und genau das schafft die Ausgeglichenheit, die von dem Tier gefordert wird!
Die Voraussetzung einer gezielten Schutzhundausbildung beruht deshalb immer auf deminneren Zusammenhang zwischen Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit. Eine wichtige Rolle spielt dabei die ererbte Freude an der Auseinandersetzung, NICHT zu verwechseln mit Aggression und Schärfe!!! Belastbarkeit, die andere Voraussetzung, setzt physische Robustheit voraus, Gesundheit und damit auch körperliche Fähigkeit zu Leistung. Als Selbstsicherheit werden die Fähigkeiten und der Wille, auch in kritischen und gefährlichen Situationen zu helfen, gewertet. Sind diese Eigenschaften in einem Junghund erkannt, eignet er sich voraussichtlich für eine Schutzhundausbildung - vorausgesetzt, auch seine Belastbarkeit erlaubt das anstrengende Training. All das richtig einzuschätzen, ist Aufgabe und Leistung des Besitzers und Ausbilders.
Unsere erfahrenen Ausbilder stehen bei der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite und bereiten die Hundeführer und ihre Tiere auf die Schutzhundprüfung vor, die später von SV-Leistungsrichtern abgenommen wird. Die Schutzhundeprüfung umfasst die Sparten: FÄHRTENARBEIT, UNTERORDNUNG und SCHUTZDIENST.


Cherusker-Schutzdienst

Zu dem normalen Schutzdienst bieten wir zusätzlich den "etwas anderen Schutzdienst"an, den Cheruskerschutzdienst!
Als fester Bestandteil in diesem Training sollen die Hunde mit neuen und aufregenden Situationen konfrontiert werden und sich diesen Herausforderungen stellen. Über  verschiedene Hindernisse, bestehend aus Flatterbändern, Klapperkisten, einem Tunnel und diversen anderen Hürden, soll der Hund einen Weg zum Figuranten finden.
Findet es mit Eurem Hund selbst heraus.

Nach Absprache und in unregelmäßigen Abständen auf unserer Platzanlage.
Der Hintergrund ist, Überprüfung des Hundes auf:
Grundwesen-
Temperament-
Spiel- und Beuteverhalten-
Sozial- und Meuteverhalten-
Führigkeit-
Mut und Härte-
Unerschrockenheit-
Anbißgeschwindigkeit-
Griffverhalten-
Dominanz-
Zielstrebigkeit-

Riesen Fun-Faktor für Hund und Hundeführer! Zusätzlich ein Training als Vorbereitung zu diversen Körungen!
Ansprechpartner ist unser Dominic
[hier mehr Informationen]